Wolfgang Drexler
Von Oberbürgermeister Schuster (CDU) in einem genialen Schachzug zum Chefkommunikator überredeter SPD-Mann – wenn’s wo kleben bleibt, dann an den Sozis – Ausgerechnet der Vizepräsident des Stuttgarter Landtags, Wolfgang Drexler (SPD), lies sich im Juli 2009 für dieses Amt instrumentalisieren – eine Verflechtung von Politik und Wirtschaft mit Geschmäckle, eine „Spätzle-Connection“, wie Kritiker sagen. Drexler propagiert Stuttgart 21 als eines der ökologischsten Projekte, die er sich vorstellen kann. Nach eigenen Angaben hat Drexler inzwischen einen schlechten Schlaf. Drexler wird als Überzeugungstäter mit einer „Augen-zu-und-durch-Mentalität“ gehandelt.
Zitat Pforzheimer Zeitung vom 18.03.2010
MÜHLACKER/STUTTGART. Es hat begonnen. Es wird gebaut! Verstehen Sie?“, ruft Wolfgang Drexler erregt. „Dann ist diese Veranstaltung doch sinnlos!“, kommt es aufgebracht aus dem Publikum im Mühlacker Uhlandbau zurück. „Warum denn sinnlos?“, schnaubt der Esslinger SPD-Abgeordnete und Landtagsvizepräsident zurück. „Na, wenn’s schon durch ist!“, brüllt der Zuhörer zurück. „Ja, es ist durch! Aber ich dachte, vielleicht wollen Sie ja wissen, was Stuttgart 21 eigentlich ist. Das will ich erklären!“, faucht Drexler zurück.
Wolfgang Drexler hat bereits mehrfach die Bevölkerung belogen. Er belog nicht zuletzt sogar die Presse und sprach von einem „Rückbau“ des Stuttgarter Hauptbahnhofs und von einer Schadenersatzforderung von 1,4 Milliarden Euro, welche zu zahlen wäre, wenn Stuttgart 21 gestoppt werden würde. Am 25. August 2010 um kurz vor 14 Uhr wurde mit einem Abrissbagger der Nordflügel des Bahnhofgebäudes von außen begonnen abzureisen – statt wie angekündigt das Gebäude stufenweise abzutragen, um die wertvollen Sandsteine verkaufen zu können.
(dpa) Unterdessen fordert die Jugendorganisation der SPD (Jusos) den Rücktritt von Stuttgart-21 Sprecher Wolfgang Drexler. Drexler habe seine Ziele, den Menschen die Angst vor dem Projekt zu nehmen, nicht erfüllt, teilten die Jusos mit. Durch einen Rücktritt Drexlers, der auch Landtagsvizepräsident ist, werde der Weg für eine differenzierte Haltung der SPD frei.
„Die SPD-Spitze muss endlich anerkennen, dass in der SPD über das Projekt kontrovers diskutiert wird, so wie es sich für eine Volkspartei auch gehört.“
Am 17. September 2010 ist Drexler als Stuttgart-21-Sprecher zurückgetreten. Der S21-Sumpf muss sich nun einen Neuen suchen, der für sie die Lügen unters Volk bringt.
– Foto: Michael Weiss, Germany, CCL
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Verweise
- Bericht des Bundesrechnungshofs über die Projekte Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
- Gutachten zur Zulässigkeit und Begründetheit eines Widerspruchs gegen den Bescheid der Landeshauptstadt Stuttgart vom 9. Januar 2008
- Kurzgutachten zur Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens gegen „Stuttgart 21“ vom 18.12.2007
- Presseerklärung vom 18.12.2007 zum Bürgerentscheid zu Stuttgart 21: OB wollte Bürgerschaft austricksen
- Stuttgart 21 – demokratisch legitimiert?


