Martin Herrenknecht
Dr.-Ing. (Ehrenhalber) Martin Herrenknecht (* 24. Juni 1942 in Lahr/Schwarzwald) ist der Gründer (1977) und Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG, des Weltmarktführers auf dem Markt der Tunnelbohrmaschinen.
Aufsichtsratsvorsitzender von Herrenknecht ist Lothar Späth.
Martin Herrenknecht war mitte der Achziger Jahre mit „seinem“ Ministerpräsidenten Lothar Späth von der CDU in der Türkei unterwegs. Späth für Kontaktpflege. Herrenknecht auch.
70.000 Euro überwies der Baden-Württemberger Tunnelbau-Unternehmer Martin Herrenknecht rechtzeitig zum Bundestagswahlkampf an die CDU. Der Produzent von Großbohrmaschinen (Slogan: „Wer mit uns bohrt, kommt weiter“) hofft auf Aufträge, wenn der Stuttgarter Hauptbahnhof komplett unter die Erde verlegt wird. Bei einer Zeitungsumfrage zum Jahresende 2010 wünschte er sich die Schlagzeile: „Herrenknecht-Technik baut bei Stuttgart 21 mit.“
Nachweis-Snapshot der geflossenen Spende:

Quelle: Deutscher Bundestag, Veröffentlichung von Spenden gemäß § 25 Abs. 3 Satz 3 Parteiengesetz
Martin Herrenknecht wurde von der Öffentlichkeit ertappt. Gegenüber den Medien äußerste er sich: „In Zukunft“, und das ist nun das Problem der CDU, „werde ich vorsichtiger mit Spenden umgehen, kritischer.“
– Foto: Martin Herrenknecht, Selbstdarstellung eigene Homepage
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Verweise
- Bericht des Bundesrechnungshofs über die Projekte Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
- Gutachten zur Zulässigkeit und Begründetheit eines Widerspruchs gegen den Bescheid der Landeshauptstadt Stuttgart vom 9. Januar 2008
- Kurzgutachten zur Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens gegen „Stuttgart 21“ vom 18.12.2007
- Presseerklärung vom 18.12.2007 zum Bürgerentscheid zu Stuttgart 21: OB wollte Bürgerschaft austricksen
- Stuttgart 21 – demokratisch legitimiert?



Am 7. Oktober bekannte der Milliardenschwere Tunnelbauer Herrenknecht freizügig bei Maibrit Illner, er wolle im Rahmen des Gesamtprojektes Stuttgart 21 etwa 2 bis 3 Millionen verdienen. Das nenne ich Verniedlichung von Interessen. Ehrlichkeit nenne ich das nicht.
[…] Der Vorfall zeigt sehr deutlich, dass Mappus & Co fest entschlossen sind, das Projekt durchzusetzen. Schließlich haben sie ja Verpflichtungen. […]
Ach ja,wir vernehmen, der Herr geht in die Schweiz,wenn das Projekt beerdigt wird und die Grünen das Mandat übernehmen.Das ist allseits einstudierte Erpressungstaktik des Großkapitals.Wollt ihr Deutschen Euch von uns nicht weiter ausplündern und benutzen lassen,verlagern wir alles ins Ausland.Und Tschüß der Herr…Wie gnädig, auf seine Rente zu verzichten,macht sich auch einfach,wenn man an diesem Wahnsinnsprojekt so seine Milliönchen verdient…Die Frechheiten und Dreistigkeiten dieser Diktatoren und Kaiserchen ist wirklich unerträglich!
Leute, Leute,
Ich frage mich wirklich, ob Unternehmen kein Geld verdienen dürfen ? Wer würde den sich den Streß und das brutale Riskio einer Unternehmensgründung geben, wenn nicht etwas für ihn herausspringt??? Absolut niemand!!!
Und wer zahlt dann die Steuern und schafft die Arbeitsplätze ???
Die Fa. Herrenkencht erwirtschaftet den größten Teil seines Umsatzes im Ausland und zahlt hier gigantisch viel Steuern. Ich als BaWü-ger bin um solche Unternehmen froh.
Oder wäre es den Betreibern dieser Webseite lieber ein norwegisches oder spanisches Unternehmen zu beschäftigen ?
Ich bin froh um Herrenkencht und wenn wir schon Geld ausgeben, dann sollen doch die Stuern hier bleiben!
P.S.: Die Grünen haben auch ordentliche Geldspenden bekommen…